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Exklusiv: Ehemaliger Produktchef von N26 geht zu Moonfare

Lorenz Jüngling war bis Anfang des Jahres CPO bei Banking-Startup N26.
Erst vor kurzem sammelte Moonfare in einer Finanzierungsrunde 25 Millionen Euro ein. Nun verkündet das Berliner Fintech einen prominenten Zugang: Der ehemalige Produktchef des Banking-Startups N26, Lorenz Jüngling, sitzt künftig im Beirat des Unternehmens – und soll das Produktteam anleiten, das teilte Moonfare gegenüber Gründerszene mit. Im Aufsichtsgremium ist bereits der ehemalige Prosiebensat.1-Chef Thomas Ebeling tätig. 
Über die Plattform von Moonfare können sich Anleger – ab einer Summe von 100.000 Euro – an Private-Equity-Deals beteiligen. Die Anlageform verspricht hohe Renditen, aber ist für Privatanleger oft nicht zugänglich. 80 Millionen Euro hat das Startup von wohlhabenden Privatanlegern bislang für die eigenen Finanzierungsprojekte eingesammelt.
Jüngling kam nach zwölf Jahren bei der Unternehmensberatung McKinsey zu N26. Dort war er zwei Jahre unter anderem Chief Product Officer (CPO), Anfang 2019 schied er aus und sucht aktuell nach neuen „unternehmerischen Möglichkeiten“. Moonfare will nun von seiner Produkt-Expertise profitieren. Seinen Job bei N26 bekleidet mittlerweile Georgina Smallwood als Interims-CPO, heißt es auf dem Karrierenetzwerk Linkedin.

Private Equity:

25 Millionen Euro für Moonfare

Das bislang unbekannte Startup will es Privatanlegern ermöglichen, sich an Private-Equity-Fonds zu beteiligen. Bekannte Geldgeber unterstützen das Berliner Fintech.

Bild: Privat; Hinweis: N26 hat 2013 am Accelerator-Programm von Axel-Springer Plug and Play teilgenommen. Der Verlag ist auch Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zu Vertical Media hier: www.verticalmedia.com.