- Business

Frauenquote: null Prozent: Frauen im Vorstand? Für diese Digitalfirmen offenbar nicht so wichtig

Börsennotierte Firmen müssen in Deutschland angeben, wie viele Frauen sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (aktuell ist es das Jahr 2022) im Vorstand haben wollen. Als Zielgröße darf auch einfach „null Prozent” im Geschäftsbericht stehen. Dann nämlich, wenn die Firmen sich keine Quote auferlegen wollen. Bei welchen Unternehmen das der Fall ist, hat die Allbright-Stiftung aufgelistet. Auch die deutsche Digitalbranche ist vertreten – zum Beispiel durch Zalando. In seinem jüngsten Corporate-Governance-Bericht schreibt der Online-Modehändler: „Ein spezielles Diversitätskonzept für die Zusammensetzung des Vorstands wendet der Aufsichtsrat zurzeit nicht an.” Erst im Februar ergänzte die Firma ihre bislang dreiköpfige männliche Führungsspitze um zwei weitere Männer. Im Bild: Die Zalando-Gründer Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (von links). Bild: Zalando SE