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Freelancer-Portal: Fiverr läutet die Glocke an der Börse

Ein Grund zur Freude: Fiverr-CEO Micha Kaufman (in schwarzem T-Shirt, Fünfter von links) und sein Team feiern den Börsengang
Umgerechnet rund 110 Millionen Dollar (97 Millionen Euro) hat die Freelancer-Börse Fiverr durch seinen IPO eingesammelt. Die israelischen Gründer Micha Kaufman und Shai Wininger läuteten am heutigen Donnerstag die Glocke an der New Yorker Börse. Der Preis lag bei 21 Dollar (18,59 Euro) zu einem Börsenwert von mehr als 655 Millionen Dollar (580 Millionen Euro). 
Fiverr ist 2009 als Minijob-Plattform gestartet, auf der Nutzer verschiedenste Arbeiten wie Logodesign bis hin zum Kartenlegen angeboten haben – für fünf Dollar. So entstand der Name Fiverr. Heute sind vor allem Tech-Jobs wie Entwickler, Designer und SEO-Manager gefragt.
Mehr als 50 Millionen Aufträge hat die israelische Firma seit dem Start abgewickelt. Noch ist das Unternehmen nicht profitabel. 2018 lag der Gesamtumsatz bei 75 Millionen Dollar (66 Millionen Euro), der Verlust bei knapp 36 Millionen Dollar (32 Millionen Euro). Im ersten Quartal 2019 lag er bei noch 4,5 Millionen Dollar. Die USA sind der stärkste Markt der Freelancer-Börse, daher auch der Börsengang in New York.
In etwa 160 Ländern ist Fiverr aktiv. Im November übernahm Falko Kremp das Management für den deutschen Markt, etwa 200.000 Leute sind hierzulande registriert, jeder fünfte davon ist Freelancer. 
Bild: Fiverr