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Gründerszene Reports: Hier kommt der Gründerszene KI Guide 2019!

KI mag vieles sein. Nur ein reines Zukunftsthema ist Künstliche Intelligenz längst nicht mehr. Das belegen schon die Fallstudien erfolgreicher KI-Unternehmen, die wir für euch in unserem Gründerszene KI Guide 2019 zusammengetragen haben. Was aber macht sie so erfolgreich? Und wie haben die Gründer ihre Unternehmen aufgebaut? Uns haben sie es erzählt.
Wir haben die drängendsten Fragen rund um das Thema Künstliche Intelligenz aufgegriffen. Was leistet KI heute wirklich? Was müssen Startups in Sachen KI besonders beachten? Wo sind die KI-Hotspots in Deutschland? Und vor allem: Was kann sie einem Unternehmen bringen – und was nicht? Die Hoffnungen, die in KI gesetzt werden, sind groß. Doch der Zugang zur Technologie ist oft schwierig. Dabei muss er das gar nicht sein: Unser Report verrät, wie man durch offene Daten und mit bestehenden Algorithmen Künstliche Intelligenz für sich nutzen kann – und wie sich KI-Systeme dann fast schon im Baukastenprinzip zusammensetzen lassen.
Wie die richtige Datenstrategie aussieht
Wir haben für unseren KI Guide 2019 viele Experten nach ihren Erfahrungen gefragt. Werner Vogels zum Beispiel: Als CTO verantwortet er die Technik bei Amazon, darunter vor allem die Sparte Web Services, die auch unterschiedliche KI-Angebote umfasst. Aus seiner Sicht sollten Unternehmen zuallererst überlegen, welche Daten sie sammeln müssen, damit sie aus ihnen sinnvolle Erkenntnisse gewinnen können. Wie das aussehen kann, erläutert er am Beispiel der Betrugsprävention bei Amazon: Der Konzern kann heute mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen, ob eine Transaktion einen betrügerischen Hintergrund hat.

Hier könnt ihr mehr über den Report erfahren:

Gesprochen haben wir auch mit Chris Boos: Mit acht Jahren hat er sein erstes Computerprogramm geschrieben, 20 Jahre alt war er, als er mit Arago eines der gefeierten Vorzeige-KI-Startups in Deutschland gründete. Er warnt Unternehmen davor, sich zu sehr auf Deep Learning zu fokussieren, aber sonst keine anderen KI-Methoden auf dem Schirm zu haben. Das Potenzial, über das alle reden, lasse sich mit dieser Herangehensweise nicht ausschöpfen, sagt Boos.
Von Geschäftsplanung bis Marketing – wo KI im Unternehmen helfen kann
Noch mehr aus der Praxis: Richard Socher leitet die Forschungsabteilung des US-Konzerns Salesforce und hat Computerwissenschaften an der renommierten Stanford University im Silicon Valley unterrichtet. Er erklärt, wie Unternehmen ihre Geschäftsplanung, den Vertrieb und das Marketing mit KI verbessern können. Konkret etwa: wie sich durch Zielgruppen-Segmentierung und Personalisierung im Marketing für mehr Kundenbindung sorgen lässt.
Nicht zuletzt lässt sich auch einiges aus den Fehlern von frühen KI-Experimenten lernen. Deswegen haben wir im Report auch eine ganze Reihe an Künstliche-Intelligenz-Fails zusammengetragen. Fälle, in denen KI versagt hat. Oder vielmehr: in denen Menschen sie falsch programmiert, überschätzt oder einfach nur mit ihr experimentiert haben. Denn das ist der offensichtlichste, nach Ansicht vieler unserer Experten aber trotzdem beste und wichtigste Rat: zunächst einmal neugierig und spielerisch an die neuen Technologien heranzugehen. Denn das wahre Potenzial von KI haben wir heute noch gar nicht begriffen.

Der Gründerszene KI Guide 2019
Alles, was Startups über Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Datenstrategien wissen müssen
Umfang: 100 Seiten, PDF, mehr als 40 Grafiken, Zugang zur Investoren-Datenbank, erste Auflage März 2019, Preis: 299 Euro