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LabTwin: Berliner Startup entwickelt digitalen Sprachassistenten fürs Labor

Will die Kommunikation im Labor beschleunigen: Magdalena Paluch ist CEO und Mitgründerin von LabTwin.
Das Berliner Startup LabTwin bringt einen sprachgesteuerten digitalen Assistenten für Wissenschaftler auf den Markt. Forscher können nach Informationen von LabTwin von jedem Ort in ihrem Labor aus Notizen machen, Daten erfassen, Bestelllisten erstellen und Timer oder Erinnerungen einstellen, indem sie mit LabTwin sprechen. Wie das Startup weiter mitteilt, nutzen Forschungsinstitute wie die University of California in San Francisco, das Deutsche Primatenzentrum sowie mehrere Biopharmaunternehmen den sprachgesteuerten Assistenten bereits.
Entwickelt wurde LabTwin von Boston Consulting Group Digital Ventures (BCGDV) und der Sartorius AG, einem börsennotierten Zulieferer der biopharmazeutischen Forschung und Industrie aus Göttingen. Wie Joachim Kreuzburg, CEO von Sartorius, betont, müssten Wissenschaftler nun nicht mehr ihre Experimente unterbrechen, um Notizen dazu zu machen.
Der Assistent beschleunige die Kommunikation im Labor und steigere dadurch die Produktivität, erklärt Magdalena Paluch, die die Firma gemeinsam mit Steffen Gloth 2018 gegründet hat. Wissenschaftler würden von Tastaturen, Desktops und schwer zugänglichen Ordnerstrukturen befreit. 
Bild: LabTwin