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Luftfahrt: Flugtaxi-Startup Lilium macht IPO-Experten zum Finanzchef

Landeplätze für Flugtaxis könnten in wenigen Jahren auf Hochhaus-Dächern entstehen.
Das Luftfahrt-Startup Lilium will eine Betriebserlaubnis für Flugtaxis beantragen, schreibt das Nachrichtenportal Bloomberg. Lilium will einen On-Demand-Flugmobilitätsdienst anbieten und entwickelt dazu einen fünfsitzigen vollelektrisch angetriebenen Jet. 
Wie ein Sprecher auf Nachfrage sagte, steht das Unternehmen dazu in Verhandlungen mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Dabei handele es sich aber um einen langfristigen Prozess.
Die Flugtaxis von Lilium sollen 2025 abheben und weltweit Städte miteinander verbinden. Ihre Reichweite, die mit einer Batterieladung binnen einer Stunde zurückgelegt wird, soll 300 Kilometer betragen.
Lilium arbeitet mit 100 Millionen Dollar Wagniskapital
Lilium wurde 2015 von den Daniel Wiegand (CEO), Sebastian Born, Matthias Meiner und Patrick Nathen gegründet. Investoren wie Atomico, Tencent, LGT und Obvious Ventures haben mittlerweile über 100 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert, das heute mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt.
Eine Lilium-Personalie gibt unterdessen Raum für Spekulationen: Arbeitet das Startup an einem Börsengang (IPO)? Das Unternehmen hat Christopher Delbrück als Chief Financial Officer (CFO) gewonnen. Er ist derzeit noch in gleicher Funktion für den Energieversorger Uniper SE tätig und soll im Laufe des Jahres zu dem Flugtaxi-Startup wechseln.
Dort spielte er eine wichtige Rolle beim Börsengang des Unternehmens 2016 sowie der anschließenden Verdreifachung des Börsenkurses. Davor war er 14 Jahre in verschiedenen Strategie-, Business-Development- und Finanzfunktionen bei dem DAX-30-Unternehmen E.ON in der Energiebranche sowie vier Jahre bei der Boston Consulting Group tätig.
Eine diesbezügliche Frage an das Startup blieb bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.Folge NGIN Mobility auf Facebook!

Bild: Lilium