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Private Equity: 25 Millionen Euro für Moonfare

Alexander Argyros hat zuvor beim Private-Equity-Fonds KKR gearbeitet.
Moonfare hat in einer Finanzierungsrunde 25 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Geld will das Berliner Fintech sein Geschäft in Europa ausbauen. Zu den Geldgebern des Startups gehören nach eigenen Angaben 100 PE-Brancheninsider und internationale Unternehmer, darunter  der ehemalige Prosiebensat.1-Chef Thomas Ebeling und Henrik Kraft, der Partner beim Private-Equity-Fonds KKR war. 
Das Fintech ermöglicht es, Privatanlegern in Private-Equity-Fonds (PE-Fonds) zu investieren. Die Mindestanlagesumme liegt bei 100.000 Euro. Normalerweise ist es erst ab einer Millionensumme möglich, sich an diesen Fonds zu beteiligen. Die PE-Unternehmen kaufen sich bei Firmen ein und versuchen sie nach einer bestimmten Zeit gewinnbringend weiterzuverkaufen.
„Unsere Zielgruppe sind Leute, die sich mit Private Equity auskennen oder vielleicht sogar beruflich damit zu tun haben, wie Banker, Anwälte, Manager und Unternehmensberater“, sagte der Moonfare-Gründer Alexander Argyros gegenüber Reuters. „In Deutschland kommen sogar große Family Offices zu uns, die sonst keinen Zugang zu Private Equity bekommen.“ Insgesamt 80 Millionen Euro hat das Unternehmen bereits vergeben, teilt es auf Anfrage mit.
Mit Material von Reuters.
Bild: Moonfare