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Series A: Millionen-Investment aus dem Silicon Valley für Berliner Startup Rasa

Die Rasa-Gründer Alan Nichol (links) und Alexander Weidauer schafften es 2018 in die europäische Forbes-Liste „30 under 30“.
Das Berliner Startup Rasa hat ein Investment in Höhe von 11,5 Millionen Euro (13 Millionen Dollar) eingefahren. Leadinvestor ist der Silicon-Valley-VC Accel. Der Kapitalgeber hat sich schon an zahlreichen, inzwischen sehr erfolgreichen Tech-Firmen beteiligt, darunter Facebook, Dropbox und Slack. In Deutschland investierte Accel zuletzt etwa in das Logistik-Startup Sennder.
Neben Accel beteiligten sich der Altinvestor Basis Set Ventures und mehrere Business Angels an Rasa, darunter Celonis-Gründer Alexander Rinke, Open-AI-CEO Greg Brockmann und Mesosphere-Gründer Florian Leibert. In einer ersten Finanzierungsrunde vor rund einem Jahr hatten sie bereits rund 975.000 Euro (1,1 Millionen Dollar) in das Startup gesteckt. 
Alexander Weidauer und Alan Nichol gründeten Rasa 2016. Sie bieten eine Open-Source-Anwendung an, mit der Entwickler Chatbots bauen können. Möglich sind sowohl klassische Bots, mit denen die Nutzer schriftlich kommunizieren, als auch sprachgesteuerte Bots. Zu den Kunden zählen BMW, Allianz und Telekom sowie „fünf der zehn größten Banken in den USA“, heißt es in einer Mitteilung des Startups. Mit dem Kapital aus der aktuellen Runde will Rasa seinen Hauptsitz von Berlin nach San Francisco verlagern. Die Dependance in der Bundeshauptstadt soll dann als „Forschungs- und Entwicklungsstandort“ genutzt werden.