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Sponsored Post : Gut gerüstet: Rechtsgrundlagen für Freelancer und Unternehmen

Gemeinsam neue Projekte erobern 
Die richtige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Freelancer ist sagenumwoben: Gibt es sie überhaupt? Wie kann sie gelingen? Und welche Voraussetzungen braucht es dafür? Wie tapfere Ritter wagen sich die Freiberufler des Landes auf den Arbeitsmarkt und versuchen, sich mit ihrer Expertise und ihrem Charme durchzuschlagen. Das Ziel: die Burgherren, besser bekannt als Unternehmer. Nicht umsonst findet der Begriff „Freelancer“ seinen Ursprung im Mittelalter: Damals noch freischaffende Ritter mit Lanze, die für einzelne Kriege angeworben wurden, besteht die heutige Rüstung aus Hardware, Können und Soft Skills. 
Finden sich Auftraggeber und Ausführender, beginnt der Kampf um Konditionen und Vertragsinhalte. Welchen rechtlichen Grundlagen unterliegen beide Parteien? Und was sollten besonders Unternehmer unbedingt beachten, um nicht in die Bredouille zu geraten?
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Adelstitel oder schöner Schein? 
Wann ist ein Freelancer eigentlich ein Freelancer? Und wann wird aus dem freien Arbeitsverhältnis ein festes? Die Grenzen scheinen nicht immer klar und allzu oft wissen beide Seiten nicht um die Gefahr, die bei Grenzüberschreitung droht. Fakt ist, dass freie Mitarbeiter, Freischaffende oder Freelancer auf selbstständiger Basis arbeiten. Gemäß § 7 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (SGB) sind sie den Auftraggebern nicht weisungsgebunden und werden auch nicht in die Arbeitsorganisation des Unternehmens involviert. 
Anders als die festangestellten „Kollegen“ können sich Freelancer ihre Arbeitszeit also selbst einteilen und haben nicht zwingend einen eigenen Arbeitsplatz im Unternehmen des Auftraggebers. Freiberufler sind immer auf selbstständiger Basis tätig und müssen sich auch dementsprechend beim Finanzamt registrieren. Außerdem haben sie keinen Anspruch auf Kündigungsschutz, bezahlten Urlaub oder Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Bereits kleine Abweichungen von diesen Rahmenbedingungen wie das Annehmen von nicht abgesprochenen Zusatzaufgaben, können rechtliche Konsequenzen haben und aus dem Freelancer einen Scheinselbstständigen machen. 
Mit offenem Visier in den Kampf? 
Eine Scheinselbstständigkeit kann vor allem für Unternehmen zum echten Problem werden, da sie empfindliche Strafen mit sich bringt. Liegt laut Finanzamt eine Scheinselbstständigkeit vor, muss der Arbeitgeber nicht nur rückwirkend alle Sozialabgaben seines vermeintlich angestellten Mitarbeiters zahlen, sondern auch mit einer hohen Geldstrafe rechnen. In schlimmsten Fall droht sogar die Anklage wegen Schwarzarbeit, Vorenthalten sozialversicherungsrechtlicher Arbeitnehmeranteile oder Steuerhinterziehung. 
Doch eine Scheinselbstständigkeit entsteht schneller als gedacht. Grundlegend hierfür ist der Vertragsinhalt. Darin sollten immer der Projektrahmen, die Dauer und die Vergütung festgehalten werden. Selbst wenn der Freelancer sporadisch Aufgaben übernimmt, die nicht vertraglich definiert sind, und diese dann nicht abrechnet oder wenn er in den Unternehmensalltag fest eingebunden ist, kann das den Tatbestand einer Scheinselbstständigkeit erfüllen. Das Finanzamt prüft auch, ob die Aufgaben des Freelancers gleichermaßen von einem festangestellten Mitarbeiter erledigt werden könnten – sie also auf Zuruf zugeteilt werden. Auch hier liegt dann eine Scheinselbstständigkeit vor. 
Ihr wollt euch nicht mit langen Verträgen aufhalten und trotzdem mit schützender Rüstung zur Tat schreiten? Mit Fiverr seid ihr auf der sicheren Seite! Denn durch die E-Commerce-Mechanik des Marktplatzes schließt sich die gefährliche Scheinselbstständigkeit von selbst aus. Jetzt anmelden!
Welche Rüstung schützt am besten? 
Der Vertrag – sei es ein mündlicher oder schriftlicher – kann nicht nur der entscheidende Schutz vor einer Scheinselbstständigkeit sein, sondern gibt beiden Parteien Sicherheit. Darin werden die Grundlagen des Arbeitsverhältnisses klar definiert. Der wohl wichtigste Faktor ist die Frage nach der Bezahlung, die hier in jedem Fall festgehalten werden sollte. Unternehmen können Freelancer stundenweise (Dienstvertrag) oder projektweise (Werksvertrag) vergüten. In beiden Fällen stellt der Freelancer entweder in bestimmten Zeitabständen oder nach Projektende eine Rechnung. Ist ein fester Zeitraum im Vertrag definiert und die Arbeit überschreitet diesen, muss der Freelancer die Mehrarbeit immer in Rechnung stellen, um die Scheinselbstständigkeit zu vermeiden. 
Übrigens: Die klassische Kündigungsfrist gibt es im freien Arbeitsverhältnis nicht. Allerdings können beide Parteien zur eigenen Sicherheit eine solche im Vertrag festhalten, die dann auch bindend ist. 
Dank der Digitalisierung haben althergebrachte Verträge jedoch immer häufiger ausgesorgt. Digitale Plattformen und Marktplätze minimieren nicht nur die Hürde zwischen Freelancern und Unternehmen – finden sich hier geeignete Partner, bieten viele Portale auch direkt den vertraglichen Rahmen des Unterfangens. Der Vorteil: Beide können sich auf die Rahmenbedingungen der Plattformen beziehen und sich dabei sicher sein, dass sie von Experten aufgesetzt wurden. Auch die gefährliche Scheinselbstständigkeit kann so viel leichter vorgebeugt werden. Denn Marktplätze und ähnliche Plattformen gewährleisten mit ihren vertraglichen Grundlagen die Rechtssicherheit der Zusammenarbeit automatisch. 
Vergoldete Arbeit oder Trost-Taler? 
Die Frage der Bezahlung schwebt wie ein Damoklesschwert über Freelancern und Unternehmern. Selbst in derselben Branche können die Honorarunterschiede gewaltig sein und lassen nicht zwangsläufig auf die Qualität der Freiberufler schließen. Es gibt keine rechtlichen Vorgaben für den Lohn freier Mitarbeiter, was bedeutet, dass nicht einmal der gesetzliche Mindestlohn greift. Freelancer könnten also theoretisch auch unter der Mindestlohngrenze arbeiten. 
Doch es gibt eine Faustregel, nach der viele freie Mitarbeiter ihre Bezahlung berechnen, und die auch Unternehmen bei der realistischen Einordnung hilft. Freelancer veranschlagen ihre Tagessätze häufig mit einem Prozent des Jahresgehalts, das sie in einer hypothetischen Festanstellung verdienen würden. Erhält ein Freelancer also beispielsweise ein fiktives und branchenübliches Jahresgehalt von 60.000 Euro, veranschlagt er 600 Euro als Tagessatz. So finden freie Mitarbeiter einen realistischen finanziellen Rahmen, der auch für Unternehmen nachvollziehbar ist.
Um als Freelancer einen klareren Brancheneinblick zu erhalten, bietet sich auch die eigenen Onlinerecherche an. Auf Marktplätzen im Netz erfahren Freelancer, welche Gehaltsvorstellungen für die Branche üblich und realistisch sind. Auf dieser Grundlage können sie dann auch selbst ihre Forderungen besser definieren. 
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Artikelbild: Unsplash