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Update: 27 Millionen für Taxfix – Peter Thiel legt nach

Lino Teuteberg und Mathis Büchi (rechts) haben Taxfix vor etwa drei Jahren gegründet.
Bereits wenige Monate nach der letzten Finanzierungsrunde steckt Valar Ventures nach Gründerszene-Informationen erneut eine Millionensumme in das Berliner Startup Taxfix. Der Fonds des umstrittenen Starinvestors Peter Thiel ist an dem Unternehmen mit einer Steuererklärungs-App bereits beteiligt. Auch die weiteren Altinvestoren Redalpine und Creandum sind bei der aktuellen Kapitalerhöhung dabei. 

Update, 3. März 2019: Das Startup teilt nun mit, dass die drei Geldgeber insgesamt etwa 26,7 Millionen Euro in Taxfix gesteckt haben.
Eine erste Version des Textes ist am Morgen des 3. Märzes erschienen.

Die kurze Zeit zwischen den Finanzierungsrunden deutet auf ein schnelles Wachstum des Unternehmens hin. Gerade in den ersten Monaten 2019 könnte das Startup seine Downloadzahlen massiv steigern, wie Zahlen des Schätzungstools Priori Data zeigen (siehe Grafik). Valar Ventures will mit Taxfix an seinen Erfolg mit der Banking-App N26 anknüpfen, dort hatte der US-amerikanische Wagniskapitalgeber bereits 2015 investiert. Mittlerweile ist die Berliner Smartphone-Bank mit 2,3 Milliarden Euro bewertet, steht allerdings aktuell wegen seines schlechten Kundenservices in der Kritik. 
Wie bei N26 soll auch mit Taxfix aus Deutschland heraus eine Finanz-App entstehen, die in der Zukunft international eine Rolle spielt. In Italien ist das Berliner Unternehmen bereits gestartet. Auch für den US-Markt soll das Startup aktuell nach einem Management suchen, berichtet ein Brancheninsider.
Taxfix bietet eine App, mit der sich die Steuererklärung erledigen lässt. Die Kunden kostet das 35 Euro. Für den Fall, dass sie weniger als 50 Euro zurückerstattet bekommen, ist die App gebührenfrei. Mathis Büchi und Lino Teuteberg haben Taxfix 2016 gegründet. Insgesamt konnte das Startup vor der aktuellen Finanzierungsrunde laut Crunchbase bereits etwa 13,4 Millionen Euro einsammeln. Zu den Startup-Konkurrenten gehören zum Beispiel Wundertax und Taxbutler, das allerdings Insolvenz anmelden musste. 

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Bild: Taxfix