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Während du schliefst: Alibaba-Gründer: „72-Stunden-Woche ist ein Segen“

Jack Ma verlangt von seinen Arbeitnehmern viel. Vor allem junge Leute sollen „996“ arbeiten.
Guten Morgen!
Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Der Alibaba-Gründer Jack Ma hat selbst eine bewundernswerte Karriere hinter sich. Dass der Chinese dafür viele Arbeitsstunden investiert hat, nimmt ihm jeder ab. Doch Ma will seine Arbeitswut gerne auch auf andere übertragen: „Die 72-Stunden-Woche ist ein Segen“, soll der Milliardär jetzt gesagt und dabei eine brisante öffentliche Debatte angefeuert haben. Denn in China protestieren derzeit IT-Spezialisten gegen ihre Arbeitsbedingungen. Ihre Arbeitszeit wird gerne als „996“ abgekürzt, was soviel bedeutet wie: Sechs Tage Arbeit pro Woche – von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends – oder umgerechnet eben 72 Stunden. [Mehr bei Handelsblatt]
Auf Gründerszene geht es heute um das Startup Service Partner One. Nach einer schweren Krise steigt das Traditionsunternehmen Kärcher bei der Berliner Firma ein. Mit dem neuen Eigentümer wolle das Unternehmen wieder expandieren, heißt es aus dem Umfeld der Altinvestoren. Kärcher im Gegenzug plant anscheinend eine digitale Plattform. [Mehr bei Gründerszene] 
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:
Facebook-Chef Mark Zuckerberg verdient offiziell nur einen Dollar Grundgehalt. Doch 20 Millionen US-Dollar fließen in seine Bodyguards und andere Sicherheitszwecke. Diese Sicherheitskosten haben sich seit 2016 vervierfacht. [Mehr bei Handelsblatt und The Guardian]  
Das deutsche Vergleichsportal Idealo greift Google an. Es fühlt sich im Wettbewerb mit der Suchmaschine benachteiligt und verklagt Google auf 500 Millionen Euro. [Mehr bei FAZ]

Stratolaunchs neues Flugzeug mit der bisher größten Spannweite der Welt hat seinen Jungfernflug in Kalifornien absolviert. Die Idee dafür stammte von dem verstorbenen Microsoft-Gründer Paul Allen. Das neue Flugzeug kann als Startbasis für Raketen dienen, die Satelliten ins Weltall schießen. [Mehr bei BBC]

Elon Musk hat wegen seiner Tweets bereits Ärger mit der Börsenaufsicht in den USA. Trotzdem twitterte der Tesla-CEO am Sonntag erneut ein Produktionsziel. Tesla werde in den kommenden zwölf Monaten mehr als 500.000 Autos bauen, kündigte er an. [Mehr bei Bloomberg]

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag mehrere Initiativen angekündigt, um das Wachstum des 5G-Netzwerks in den USA voranzutreiben. „Das Rennen um 5G ist in vollem Gange, und Amerika muss gewinnen“, sagte Trump. Die USA wollen damit über Südkorea triumphieren, das das Netz ebenfalls verstärkt ausbaut. [Mehr bei CNBC]

Netflix-CEO Reed Hastings verlässt den Facebook-Vorstand. Grund soll ein zu voller Terminkalender sein, aber auch der Fakt, dass Facebook selbst verstärkt in Videoinhalte investiert. [Mehr bei The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Berliner Fintech Moonfare will sein Europa-Geschäft erweitern. Mehrere Geldgeber – darunter der ehemalige Prosiebensat.1-Chef Thomas Ebeling und Henrik Kraft, Partner beim Private-Equity-Fonds KKR, – investieren dafür 25 Millionen Euro. [Mehr bei Gründerszene]  
Einen guten Start in die Woche!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: VCG/VCG via Getty Images