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Während du schliefst: Diese E-Mail schrieb der Uber-CEO nach dem Börsenflop

Uber-CEO Dara Khosrowshahi verwies auf den holprigen Start von Facebook und Amazon.
Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Uber-CEO Dara Khosrowshahi ging am Montag in einer E-Mail an die Mitarbeiter auf den harschen Börsenstart von Uber ein. „Offensichtlich wurde unsere Aktie nicht so gut gehandelt, wie wir es uns nach dem Börsengang erhofft hatten. Heute ist wieder ein harter Tag am Markt, und ich gehe davon aus, dass dies auch für unsere Aktie gilt“, schrieb er in einer E-Mail an die Mitarbeiter am Montag. Nach dem schwachen Debüt am Freitag fielen die Aktien von Uber am Montag sogar um elf Prozent. „Die Stimmung ändert sich nicht über Nacht, und ich erwarte für die kommenden Monate schwierige Zeiten auf dem öffentlichen Markt.“ 
Doch der CEO fand auch positive Worte: „Denken Sie daran, dass auch der Handel für Unternehmen wie Facebook und Amazon nach dem Börsengang unglaublich schwierig war. Und schauen Sie, wie sie sich seitdem entwickelt haben.“ Uber verfüge jetzt über „das Kapital, um den Weg zu besseren Margen und Gewinnen einzuschlagen“. [Mehr bei Bloomberg]
Auf Gründerszene: Als Justiz- und Verbraucherschutzministerin setzt sich Katarina Barley für Datenschutz und Digitalisierung ein. Privat ist sie aber eher vorsichtig. Aus dem Whatsapp-Gruppenchat ihrer Söhnen hält sie sich beispielsweise lieber raus, wie sie im Interview berichtet. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:
Volkswagen will als erster deutscher Autobauer Batteriezellen für Elektroautos produzieren. Diese sollen in Salzgitter mit einem Partnerunternehmen hergestellt werden. [Mehr bei Handelsblatt]

Apple muss sich auf eine Sammelklage seiner Kunden einstellen. Der oberste Gerichtshof in den USA hat den Weg dafür freigemacht. Die Kunden werfen dem Unternehmen vor, ein Monopol im Markt für iPhone-Apps geschaffen zu haben. Gleichzeitig stellte Apple noch vor dem Start seines Videostreaming-Dienstes eine neue, nutzerfreundlichere Version seiner TV-App vor. [Mehr bei Wall Street Journal und Variety]

Huawei kämpft darum, beim Aufbau des 5G-Netzes in Europa im Geschäft zu bleiben, und will laut eines Medienberichts jede Vertrauenswürdigkeitserklärung unterschreiben. Erste Erfolge zeichnen sich ab, doch es gibt auch Skeptiker. [Mehr bei Handelsblatt]

Amazon zahlt seinen Mitarbeitern 10.000 US-Dollar, wenn sie kündigen und ein eigenes Paketzustellunternehmen gründen. Gleichzeitig bringt das Unternehmen Maschinen zum Einsatz, die Bestellungen verpacken und damit menschliche Mitarbeiter ersetzen. [Mehr bei CNBC und CNBC]

Slack hat vor dem Börsengang im Juni mit Investoren gesprochen und dabei angekündigt, mit seinem Messengerdienst auf Dauer sämtliche E-Mail-Kommunikation ersetzen zu wollen. Slack strebt wie Spotify ein direktes Listing an der Börse an. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Frisch gekochtes Essen im Angebot – damit machen drei Hamburger inzwischen in vier Ländern gutes Geschäft. An mehr als 100 Standorten liefert die Ghost-Restaurant-Kette Eatclever frisch zubereitete Gerichte wie indische Linsensuppe, Avocado-Wraps und Süßkartoffel-Erdnuss-Curry. Ein Porträt. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: Spencer Platt/Getty Images