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Während du schliefst: Finanzaufsicht knöpft sich N26 vor

Valentin Stalf hatte im Interview mit Gründerszene erst vor kurzem noch Besserung gelobt.
Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
N26 muss sich mit der Finanzaufsicht auseinandersetzen. Eigentlich ist die Smartphone-Bank eine Erfolgsgeschichte für die deutsche Startup-Szene. 2015 gegründet hat sie heute einen Marktwert von 2,3 Milliarden Euro und rund 2,5 Millionen Nutzer. Doch jetzt häufen sich plötzlich die Beschwerden von Kunden und anderen Banken, nachdem N26 in einigen heiklen Situationen einfach nicht erreichbar war. Die Finanzaufsicht ist dadurch hellhörig geworden und hat laut eines Medienberichts Mängel festgestellt und angemahnt. N26 wird sein Geschäft reformieren müsssen
N26-Chef Valentin Stalf hat bereits Besserung gelobt. Im Interview mit Gründerszene kündigte Stalf Anfang April schon Änderungen an: So will das Fintech künftig per Chat rund um die Uhr erreichbar sein. [Mehr bei Handelsblatt]
Auf Gründerszene: Startups haben eine goldene Ära hinter sich. Doch die Weltwirtschaft ist immer angespannter. Brexit, Handelskrieg und drohende Rezession sind in aller Munde. Könnte das den Crash für Finanzierungen bedeuten? Wir haben uns unter Investoren umgehört. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:
Rocket Lab, ein US-amerikanisches Startup, das von Neuseeland aus die Satellitenindustrie umkrempeln will, erweitert seine Angebots-Palette. Künftig sollen nicht nur Satelliten ins All befördert werden, sondern auch direkt bei Rocket Lab gebaut werden. [Mehr bei Techcrunch]

Google Cloud-Chef Thomas Kurian hat nach kurzer Zeit im neuen Job analysiert, was im Unternehmen fehlt. Demnach mögen Unternehmenskunden wohl die Technologie, nicht aber den fehlenden Zugang zu Vertriebsmanagern. Kurian will deswegen viele neue Kundenansprechpartner anheuern. [Mehr bei Wall Street Journal]

Morgan Stanley hat seine Erwartungen an Tesla deutlich runtergeschraubt. Ein Analyst der Investmentbank erwartet einen niedrigeren Aktienpreis und weniger produzierte Autos in diesem Jahr. Außerdem fürchtet der Experte, dass die negative Marktstimmung sich auf Teslas Geschäft auswirken könnte. [Mehr bei CNBC]

Branch International, ein in San Francisco ansässiges Fintech-Startup, das Mikrokredite in Entwicklungsländern vergibt, hat 170 Millionen US-Dollar eingesammelt und eine Partnerschaft mit Visa angekündigt. [Mehr bei Techcrunch]

Uber steht kurz vor dem Börsengang. Ein lesenswerter Artikel zeigt nun auf, welche zehn Fragen Investoren dem Fahrdienstleister stellen sollten. [Mehr bei The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Unser Kolumnist Don Dahlmann hat genug von all dem Taxi-Irrsinn. Er prangert Steuerbetrug und Abzocke bei Touristen an und glaubt, dass die Branche so sehr gegen Startups vorgeht, weil sie etwas zu verbergen hat.  [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: Noam Galai/Getty Images for TechCrunch