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Während du schliefst: Nach katastrophalen Quartalszahlen: Uber stoppt teilweise Neueinstellungen

Uber-CEO Dara Khosrowshahi glaubt nicht, dass Uber seine „Gründermentalität“ verloren hat.
Guten Morgen!
Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Uber will in den USA und Kanada vorerst keine neuen Software-Ingenieure und Produktmanager mehr einstellen. Die Entscheidung folgt auf die Verkündung hoher Verluste im vergangenen Quartal. Bereits im Juli wurden zudem 400 Mitarbeiter aus dem Marketingteam entlassen.
Uber-CEO Dara Khosrowshahi hat in einem Interview mit einem US-amerikanischen Sender über das Minus in Höhe von 5,2 Milliarden US-Dollar gesprochen und es einen „einmaligen Schlag“ für den Fahrdienstleister genannt. Khosrowshahi wies Befürchtungen zurück, dass Uber seine „Gründermentalität“ verloren habe, nachdem Travis Kalanick das Unternehmen verlassen hatte. Die Gründermentalität sei ein großer Teil dessen, was das Unternehmen erfolgreich gemacht habe. „Und ich bin absolut davon überzeugt, dass sie eine große Rolle dabei spielen wird, dass das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein wird.“ [Mehr bei Bloomberg und CNBC]
Auf Gründerszene geht es in unserer Drehmoment-Kolumne um Infotainment fürs Auto. Denn bei aller Ingenieurskunst – vom digitalen Cockpit, über den durchdachten Innenraum bis hin zum Massagesitz – hört all dieser Luxus auf, sobald man sich dem Infotainment-System zuwendet. [Mehr bei Gründerszene]   
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:
Huawei hat mit Harmony OS ein neues, eigenes Betriebssystem vorgestellt. Das neue System könnte für das chinesische Unternehmen lebenswichtig werden, sollte Huawei den Zugang zu Android verlieren. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Wework soll seine Pläne für den Börsengang laut eines Medienberichts noch in dieser Woche öffentlich machen. Demnach will Wework mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar aufbringen und wäre damit der zweitgrößte Börsengang der USA in diesem Jahr. [Mehr bei Bloomberg]

Doordash, ein App-basierter Lieferservice für Lebensmittel, führt laut eines Medienberichts Gespräche mit Banken über einen Kredit in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. Das in San Francisco ansässige Unternehmen soll den Börsengang für das kommende Jahr planen. [Mehr bei Bloomberg]

Proterra, ein Hersteller von Elektrobussen, hofft auf frisches Kapital in Höhe von 75 Millionen US-Dollar. Damit würde die Marktbewertung der Firma auf über eine Milliarde Dollar steigen. Proterra soll sich ebenfalls in Vorbereitungen auf einen Börsengang befinden. [Mehr bei Techcrunch]

Der Apple-Hacker Patrick Wardle hat auf der Defcon in Las Vegas demonstriert, wie sich Apples Schutz vor Schadsoftware umgehen lässt. Der ehemalige NSA-Hacker möchte damit zeigen, dass macOS nicht sicherer als Windows ist. [Mehr bei Spiegel]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Eine neue Jugendstudie zeigt: Die Generation Z legt viel Geld zurück und lebt Geschlechterklischees. Jungs reden über Sport, Mädchen über Mode. Das ist zwar platt, aber gleichzeitig eben immer noch wahr.  [Mehr bei Gründerszene]  
Einen guten Start in die Woche!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: Spencer Platt/Getty Images