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Während du schliefst: Quartalszahlen: Twitter schafft die Kehrtwende

Die Twitter-Investoren freuten sich über einen Aufwärtstrend bei den Quartalszahlen.
Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Weniger Nutzer, aber mehr Umsatz: Twitter hat die Kehrtwende geschafft und nach Verlusten den Aufwärtstrend eingeläutet. Der Kurznachrichtendienst präsentierte am Dienstag gute Quartalszahlen: Der Umsatz wuchs im ersten Quartal diesen Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 787 Millionen US-Dollar. Für das laufende Quartal hofft das Unternehmen, einen Umsatz zwischen 770 und 830 Millionen Dollar zu erreichen.
Twitter war zudem eine der Top-Meldungen in den USA, da US-Präsident Donald Trump Twitter-CEO Jack Dorsey im Weißen Haus traf. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, die beiden hätten über den „Schutz einer gesunden, öffentlichen Konversation“ und die Reaktion auf die Opioid-Epidemie gesprochen. Stunden vor dem Treffen hatte Trump über seinen Twitter-Account verlauten lassen, dass er Twitter als „sehr diskriminierend“ gegenüber seiner Partei empfinde. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]
Auf Gründerszene: Der Bundesverband Elektrokleinstfahrzeuge „Electric Empire“ warnt vor dem voreiligen Kauf von E-Scootern. Denn diese müssen versichert werden und brauchen eine Betriebserlaubnis. Ältere Modelle könnten dabei Probleme bekommen. [Mehr bei Gründerszene] 
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:
Die Woche wird von Quartalszahlen bestimmt: Ebay hat ebenfalls gute Zahlen vorgelegt. Der Umsatz kletterte um 2,4 Prozent auf 2,64 Milliarden Dollar. Die Zahlen haben die Erwartungen von Analysten übertroffen. [Mehr bei Techcrunch]

Snap präsentierte ebenfalls ein Umsatzwachstum. Außerdem meldete der Betreiber der Snapchat-App einen Anstieg der Nutzerzahlen: 190 Millionen sind inzwischen täglich auf Snapchat. Dies deutet darauf hin, dass die oftmals kritisierte Neugestaltung der App im vergangenen Jahr immerhin zu geschäftlichen Erfolgen geführt hat. [Mehr bei Wall Street Journal]

Softbank will sich laut eines Medienberichts am deutschen Zahlungsabwickler Wirecard beteiligen. Der japanische Mischkonzern könnte einen Anteil von fünf Prozent übernehmen. Gleichzeitig fordern die Wirecard-Aktionäre wohl Aufklärung, nachdem der Aktienkurs der Firma nach wie vor von Manipulationsvorwürfen belastet wird. [Mehr bei Bloomberg und Handelsblatt]

Social Finance (Sofi) soll laut eines Medienberichts dabei sein, eine Investmentrunde über 500 Millionen US-Dollar abzuschließen. Die Summe würde den Marktwert des Fintech-Startups auf etwa 4,3 Milliarden Dollar bringen. [Mehr bei Bloomberg]

Der Bitcoin-Hype ist für so manchen Anleger schon zum persönlichen Reinfall geworden. Nun hat es anscheinend auch den Milliardär und Softbank-Gründer Masayoshi Son getroffen, der mit der digitalen Währung mehr als 130 Millionen Dollar seines Privatvermögens verloren haben soll. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: In seiner Drehmoment-Kolumne argumentiert Don Dahlmann, dass Minutenpreise im Carsharing verboten gehören. Er hält sie für Irrsinn und sogar für gefährlich. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: Chesnot/Getty Images