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Während du schliefst: Uber-Chef will mehr Kontrolle

Dara Khosrowshahi will die Zukunft von Uber künftig wieder mehr „in die eigenen Hände nehmen“.
Guten Morgen!
Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Uber konsolidiert sein Führungsteam. Zwei Top-Manager müssen gehen – Ubers Chief Operating Officer (COO) Barney Harford sowie Marketingchefin Rebecca Messina verlieren ihre Positionen bei dem Fahrdienstleister. Uber-Chef Dara Khosrowshahi will wichtige Bereiche wie Ride-Hailing und Food-Delivery künftig selbst übersehen. Vorausgegangen waren diesen Entscheidungen ein missglückter Start an der Börse und hohe Verluste. [Mehr bei Handelsblatt und Wall Street Journal]
Auf Gründerszene geht es heute um die deutsche Verkehrspolitik. Don Dahlmann findet, dass dort die falschen Akzente gesetzt werden: Teure Züge, verstopfte Straßen und kein politischer Antrieb für die wirklich wichtigen Technologien. [Mehr bei Gründerszene] 
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:
Pro Sieben Sat 1 will noch im Juni seinen Netflix-Herausforderer vorstellen. Mit dem Streamingdienst Joyn wollen die Münchener Zuschauer zurückgewinnen, die sie zuvor an die US-Angebote verloren haben. Mehrere tausend ausgewählte Testnutzer schauen derzeit schon Filme und Serien auf Joyn, heißt es in einem Medienbericht, der Einblick in den neuen Service gibt. [Mehr bei Handelsblatt]  
Die Nasa öffnet die Internationale Raumstation (ISS) ab 2020 auch für Weltraumtouristen. Eine Nacht auf der ISS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Person. Flüge könnten von den privaten Partnern SpaceX und Boeing angeboten werden. [Mehr bei Bloomberg]

Apple ist in Vorbereitungen, das Startup Drive.ai zu übernehmen. Laut eines Medienberichts ist Apple an dem Knowhow der dortigen Ingenieure interessiert, die Erfahrung mit autonomer Fahrzeugtechnologie mitbringen. Bisher wurden keine Zahlen genannt – bekannt ist nur, dass Drive.ai im Jahr 2017 einen Wert von rund 200 Millionen US-Dollar hatte. [Mehr bei Bloomberg]

Microsoft hat ohne Vorwarnung eine Datenbank mit zehn Millionen Gesichtsfotos aus dem Internet gelöscht. Chinesische Firmen hatten die Datenbank beispielsweise genutzt, um Gesichtserkennungssoftware zu verbessern. [Mehr bei Handelsblatt]

Fedex wird den Expressversandvertrag mit Amazon in den USA nicht verlängern. Hintergrund könnte laut eines Medienberichts der recht aggressive Ausbau des Amazon-eigenen Versand- und Zustellnetzes sein. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Südlich der Sahara leben rund 600 Millionen Menschen ohne Stromversorgung. Das Berliner Startup Solarworx will mit eigens entwickelten Solarstromanlagen das Problem angehen und den Wirtschaftsaufschwung der Region mitnehmen. [Mehr bei Gründerszene]  
Einen guten Start in die Woche!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images