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Während du schliefst: Uber will neuen Börsen-Rekord aufstellen

Der Börsengang von Uber wird mit Spannung erwartet.
Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Es soll einer der größten Börsengänge des Jahres werden: Uber  veröffentlichte seine IPO-Dokumente. Der US-Fahrdienstvermittler ermöglicht so einen Einblick in die wichtigsten Geschäftskennzahlen des Unternehmens. Die Firma vermeldet für das Jahr 2018 einen Umsatz von 11,3 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Börsengang ist voraussichtlich für Mai geplant und die Firma soll unter dem Tickersymbol UBER an der New Yorker Börse geführt werden. Laut des sogenannten S-1-Filings peilt Uber eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden US-Dollar an. Zu den Gewinnern des Börsengangs zählt dann voraussichtlich auch der ehemalige Uber-Chef Travis Kalanick, der immer noch 8,6 Prozent der Firma besitzt.  [Mehr bei Reuters und CNN]
Auf Gründerszene lest ihr heute: Die drei Oromo-Gründer Philip von Have, Cecil von Croy und Constantin Nagel sind keine Unbekannten in der deutschen Startup-Szene. Vor einem halben Jahr wechselten die Tech-Gründer die Branche und zogen ein Food-Startup hoch. Ihre Berliner Firma Oromo verkauft über einen Onlineshop hochwertigen Kaffee im Abo, sowohl an Privatpersonen als auch Büros. Das Kerngeschäft sollen jedoch Firmenkunden sein, so von Have im Gespräch mit Gründerszene. [Mehr bei Gründerszene]
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:
In seinem jährlichen Schreiben an die Aktionäre vergleicht Amazon-Gründer Jeff Bezos die Leistung seiner Firma mit der von Konkurrent eBay und kommt zu dem Ergebnis, dass der Onlinehändler seinen Rivalen übertrifft. EBay CEO Devin Wenig verteidigte sich daraufhin auf Twitter. [Mehr bei CNBC]

Am Donnerstag ging das Startup PagerDuty an die Börse und die Aktie stieg bereits am ersten Handelstag um 56 Prozent. Die Software der Firma hilft Technikern, Probleme zu erkennen und zum Beispiel auf Kundenbeschwerden schnell zu reagieren. Sie wird von 11.000 Unternehmen genutzt, darunter Slack und Netflix. [Mehr bei Business Insider]

Die Schwerlastrakete „Falcon Heavy“ von SpaceX startete nach mehreren verschobenen Terminen erfolgreich. Die Rakete befördert erstmals eine kommerzielle Fracht ins All. [Mehr bei CNBC]

Walmart erwirbt das Adtech-Startup Polymorph Labs, um sein Anzeigengeschäft auszubauen und mit dem Onlinehändler Amazon konkurrieren zu können. Die Technologie von Polymorph ermöglicht es Werbetreibenden, Werbung auf das Einkaufsverhalten von Kunden auszurichten. [Mehr bei Techcrunch]

Shift erhält eine Finanzspritze in Höhe von 40 Millionen US-Dollar. Die 2013 gegründete Firma mit Sitz in San Francisco hat eine Softwareplattform aufgebaut, mit der Kunden Autos kaufen, Finanzierung erhalten und Testfahrten planen können. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Börsennotierte Firmen müssen in Deutschland angeben, wie viele Frauen sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vorstand haben wollen. Als Zielgröße darf auch einfach „null Prozent” im Geschäftsbericht stehen. Frauen im Vorstand? Für diese Digitalfirmen ist dies offenbar nicht so wichtig. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: ANGELO MERENDINO/AFP/Getty Images