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Während du schliefst: Warum Mark Zuckerberg seinen CEO-Posten aufgeben sollte

Hat Mark Zuckerberg zu viel Macht? Alex Stamos (im Bild) schlägt vor, Microsoft’s Brad Smith als CEO für Facebook anzuheuern.
Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.
Die Top-Themen:
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat zu viel Macht und sollte seine Position aufgeben, um sich auf die Produktentwicklung zu konzentrieren. Dies ist die Meinung des früheren Sicherheitschefs von Facebook, Alex Stamos. Stamos machte die Bemerkung auf der Collision Tech-Konferenz in Toronto. Er ist bereits der zweite ehemalige Facebook-Mitarbeiter in diesem Monat, der diese Meinung öffentlich vertritt.
„Es gibt ein berechtigtes Argument dafür, dass [Mark Zuckerberg] zu viel Macht hat“, sagte Stamos. „Er muss einen Teil dieser Macht aufgeben. Wenn ich er wäre, würde ich einen neuen CEO für das Unternehmen einstellen.“ Stamos machte dafür auch gleich einen Vorschlag: Microsoft-Präsident Brad Smith. Stamos äußerte sich auch zu der Debatte, ob Facebook in mehrere Firmen aufgebrochen werden sollte, und sagte dazu: „Drei Unternehmen mit denselben grundlegenden Problemen zu haben, macht die Sache nicht besser.“ [Mehr bei The Information und CNBC]
Auf Gründerszene: Öfter mal was Neues? Nadine Deuring und Laura Seiler vermieten mit ihrem Startup Lyght Living Möbel auf Zeit und treten damit gegen Ikea an. Im Interview berichten sie, wer ihren Dienst besonders gerne nutzt. [Mehr bei Gründerszene] 
Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:
Huawei hat die US-amerikanischen Maßnahmen gegen das Unternehmen als „Mobbing“ angeprangert und an die europäischen Regierungen appelliert, sich dem amerikanischen Druck zu widersetzen. Gleichzeitig brachte das chinesische Unternehmen am Dienstag ein neues Telefon in Europa auf den Markt. [Mehr bei Wall Street Journal]

Craig Wright, ein umstrittener australischer Informatiker, der behauptet, der Erfinder von Bitcoin zu sein, hat das Urheberrecht für seinen Code registriert. [Mehr bei Bloomberg]

Amazons Jeff Bezos sagte während einer Personalversammlung im März, dass er von den jüngsten Entwicklungen in der Autoindustrie fasziniert sei. Dies war wohl auch einer der Hauptgründe, warum Amazon im Februar die 700-Millionen-Dollar-Investition in das Elektroauto-Startup Rivian angeführt hat. [Mehr bei CNBC]

Tesla hätte vor sechs Jahren an Apple verkauft werden können. Dies gab Craig Irwin, Analyst bei Roth Capital Partners, in einem Interview am Dienstag preis. Apple hätte für den Elektroautohersteller 240 US-Dollar pro Aktie bezahlt. Derzeit ist die Aktie etwa 200 Dollar wert. [Mehr bei CNBC]

People.ai, eine AI-Plattform für Unternehmensumsätze, hat eine Finanzspritze über 60 Millionen US-Dollar erhalten und ist damit rund eine halbe Milliarde US-Dollar wert. Das Startup hilft Unternehmen, sämtliche Umsatzchancen für einen Kunden zu ermitteln, indem Kundenkontakte, -aktivitäten und -engagements erfasst werden. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Bei den Startups Spendit und Givve dreht sich alles um eine Gesetzeslücke. Im Paragraf 8 des Einkommensteuergesetzes ist festgelegt, dass Arbeitgeber ihren Angestellten jeden Monat zusätzlich zum Lohn Sachleistungen im Wert von 44 Euro geben können – steuerfrei.  Doch nun will das Bundesfinanzministerium das Gesetz ändern.  [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!
Eure Gründerszene-Redaktion
Bild: Steve Jennings/Getty Images for TechCrunch